Spaziergang im Wald auf eigene Gefahr

Am 2. Oktober 2012 hat der Bundesgerichtshof die Haftung eines Waldbesitzers für durch herabstürzende Äste hervorgerufene Verletzungen eines Spaziergängers verneint.

Danach trifft den Waldbesitzer auch bei konkreten Anhaltspunkten für eine akute Gefährdung durch einen Baum keine Sicherungspflicht.

Nach § 14 des Bundeswaldgesetzes sei das Betreten des Waldes jedermann zu Erholungszwecken gestattet. Die Gefahr eines Astabbruchs sei grundsätzlich eine waldtypische Gefahr.

BGH, Urteil om 02.10.2012, Az.: VI ZR 311/11

(Quelle Pressemitteilung des BGH Nr. 161/2012 vom 02.10.2012)

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