Kein Rücktransport aus Moldawien zulasten des Autoverkäufers

Das Landgericht Bielefeld hält fest, dass ein Käufer treuwidrig handelt, der Fahrzeugmängel rügt, dem Verkäufer aber keine Gelegenheit zur Untersuchung des Fahrzeugs gibt.

Der Käufer hatte hier angeblich das Fahrzeug nach Moldawien gefahren und diese Information dem Verkäufer erst rund ein halbes Jahr nach dessen Aufforderung ihm das Fahrzeug zur Untersuchung zur Verfügung zu stellen, mitgeteilt.

Bei dieser Sachlage könne der Käufer keinen Transportkostenvorschuss vom Verkäufer verlangen.

(LG Bielefeld, Beschl. 20 S 8/16)